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LLOYD stellt die Weichen für die Zukunft

Das Unternehmen stellte im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung die von der Geschäftsleitung ausgearbeitete Konzeption vor, deren Umsetzung notwendig sein wird, um das Unternehmen zu sichern und erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Mehr erfahren Juli 2020

LLOYD stellt die Weichen für die Zukunft

Sulingen, Juli 2020. Die Corona-Krise hat den Premium-Schuhhersteller aus Sulingen ebenso wie die gesamte Branche hart getroffen. Nicht zuletzt das über Jahre erfolgreich aufgebaute Vertriebskonzept der Nachlieferung, welches es dem Handel ermöglicht „just-in-time“ beliefert zu werden und das über 50 % des Gesamt-umsatzes ausmacht, hat massiv gelitten. Die weltweite Nachfrage ist durch die über Wochen hinweg geschlossenen Geschäfte seit Mitte März weitgehend ausgeblieben. Auch nach Öffnung des Einzelhandels sind die Umsätze weit hinter den Vorjahreszahlen geblieben. Zudem werden insbesondere Business- und formelle Schuhe, bedingt durch den Wegfall aller Anlässe sowie der deutlichen Ausweitung von Homeoffice nicht annähernd im gewohnten Ausmaß nachsortiert.

In den letzten Monaten hat das Unternehmen viele Maßnahmen ein-geleitet, um die kurzfristigen Umsatzausfälle weitgehend auszu-gleichen. So wurden für nahezu alle Mitarbeitenden des Standortes in Sulingen Kurzarbeit beantragt und auch durchgeführt. In den Auslands-werken in Rumänien und Indien wurden die Produktionen ausgesetzt und erst in den letzten Wochen wieder mit verminderter Kapazität hochgefahren. Zudem wurden zahlreiche weitere Maßnahmen ergriffen, um die Kostenstruktur kurzfristig anzupassen.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet LLOYD mit einem Umsatzrückgang zum Vorjahr von ca. 30 %. Die Verantwortlichen des Unternehmens rechnen aufgrund der sich massiv verändernden Märkte, insbesondere den Wegfall vieler Handelspartner, mittelfristig nicht mit einer Rückkehr zu den in den letzten Jahren erreichten Umsätzen.

Jetzt stellte das Unternehmen im Rahmen einer Mitarbeiterver-sammlung die von der Geschäftsleitung ausgearbeitete Konzeption vor, deren Umsetzung notwendig sein wird, um das Unternehmen zu sichern und erfolgreich in die Zukunft zu führen. Demnach wird die Produktion in Sulingen, in der zurzeit noch arbeitstäglich 1.350 Paar hergestellt werden, im Rahmen der notwendigen Kapazitätsanpassung nicht weiter fortgeführt. Die Verwaltung wird verschlankt und so struk-turiert, dass die Leistungen des Unternehmens gegenüber den Kunden, auf dem bekannt hohem Niveau auch in Zukunft sichergestellt werden können. Bedingt durch diese Maßnahme werden am Standort Sulingen in Zukunft ca. 125 Vollzeitarbeitsplätze nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die 14 Auszubildenden, die bis zu Ihrem Ausbildungsende im Jahr 2022 den Ausbildungsberuf des Schuhfertigers im Unternehmen erlernen, wird das Unternehmen die Beendigung Ihrer Ausbildung ermöglichen.

Parallel zu dieser Maßnahme überarbeiten die Verantwortlichen die strategische Ausrichtung, um die Veränderungen am Markt abzubilden. Über die abgeleiteten strategischen Maßnahmen wird die Ausrichtung der Marke LLOYD und des gesamten Unternehmens neu definiert. Damit wird das Ziel verfolgt das Unternehmen und die Marke LLOYD auf die neuen Gegebenheiten auszurichten und zukunftssicher aufzustellen.

„Diese Entscheidung war die härteste, die ich in meiner Berufslaufbahn bisher treffen musste“ kommentiert Andreas Schaller, Sprecher der LLOYD Geschäftsleitung und schon über 31 Jahre für das Unter-nehmen tätig, die Maßnahmen. „Leider haben uns die massiven Auswirkungen der Corona-Krise keine andere Wahl gelassen als die, die wir jetzt getroffen haben“, so Schaller weiter. „Uns ist allen bewusst, dass die Einstellung der Serienproduktion in Deutschland einen harten Einschnitt bedeutet“ erklärt Schaller das Vorhaben weiter. “Besonders schmerzhaft ist die Tatsache, dass alle Mitarbeitenden einen groß-artigen Job bei uns gemacht haben. Noch im Februar sind wir, aufgrund der, bis dahin ausgewiesenen Ergebnisse, von einer guten Entwicklung im Jahr 2020 ausgegangen. Dies macht eine solche Entscheidung besonders schwierig und belastend“, ergänzt Schaller die Ausführungen.

LLOYD Shoes Mitarbeiter entwickeln Hilfsmasken zur Unterstützung des öffentlichen Dienstes

Die örtliche Polizei, Ärzte und Alten- und Pflegeheime freuen sich über diese Spende

Mehr erfahren April 2020

LLOYD Shoes Mitarbeiter entwickeln Hilfsmasken zur Unterstützung des öffentlichen Dienstes

Sulingen, April 2020. Das Sulinger Unternehmen verwendet Futterstoffe zur Produktion von Mund-Nasen-Hilfsmasken.

Initiiert wurde das Projekt von Fernando Paez Rada, einem Mitarbeiter der Modellabteilung Herren im Hause LLOYD. Die beteiligten Kollegen nutzen Leerlaufzeiten zwischen der weiterführenden Musterproduktion für die kommende Frühjahr/Sommer 2021 Saison, um die so dringend benötigten Masken herzustellen.

Bisher wurden rund 1.000 Masken hergestellt und an die örtliche Polizei, Ärzte und Alten- und Pflegeheime gespendet. Die Tagesproduktion liegt aktuell bei 500 Stück.

Der Schuhhersteller nutzt ein atmungsaktives Material, das bei 60 Grad waschbar ist. Es erfüllt höchste hygienische An-sprüche und wirkt anti-bakteriell. Die Hilfsmaske des Sulinger Unternehmens ist kein medizinisches Produkt im Sinne der entsprechenden amtlichen Verordnungen und Richt-linien, sondern soll dazu beitragen, die Verbreitung des Covid-19-Virus einzudämmen. 

„Wir freuen uns, auf diese Weise einen Beitrag für das Allgemeinwohl erbrin-gen zu können. Hilfsmasken sind derzeit schwer zu bekommen, obgleich sie sehr dringend benötigt werden“, erklärt Fernando Paez Rada die Motivation zur Entwicklung der Maske.

„Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, die öffentlichen Stellen und die Be-reiche, die unser Gesundheits- und Sicherheitswesen am Laufen halten, zu unterstützen“, erklärt Gerd Beich, Betriebsratsvorsitzender im Hause LLOYD. „Wir sind sehr stolz auf die Kollegen, die tatkräftig an der Entwicklung des Pro-jektes und seiner Umsetzung mitgewirkt haben“, so Gerd Beich, der das Projekt federführend begleitet.

Weitere Unterstützungsanfragen liegen dem Unternehmen bereits vor. Außerdem kümmert sich der Hersteller vorsorglich um die Bereitstellung von Masken für die eigenen Mitarbeiter in der Verwaltung, in der Produktion sowie im eigenen Retailgeschäft für die Zeit nach der Wiederöffnung der Läden.

LLOYD Shoes eröffnet Concept Store in Ludwigsburg und präsentiert erstmals das neue Ladenbaukonzept

Der Schuhhersteller feiert bei der Eröffnung des Stores auch die Premiere des neuen Ladenbaus

Mehr erfahren März 2020

LLOYD Shoes eröffnet Concept Store in Ludwigsburg und präsentiert erstmals das neue Ladenbaukonzept

Sulingen, März 2020. Das Sulinger Unternehmen eröffnet in feierlichem Ambiente und im Kreise geladener Gäste den 80 m² großen Concept Store im Breuningerland.

Die neue Konzeption sollte sich von dem bisherigen Erscheinungsbild deutlich abheben und den internationalen Anspruch der Marke LLOYD mithilfe des Ladenbaus repräsentieren. Im Vordergrund steht die Inszenierung der ver-schiedenen Produktsegmente von Herren- und Damenschuhen über Accessoires wie Kleinlederwaren bis zu Lederjacken oder Taschen. Mit der Konzeptentwicklung sowie dem Bau und der Digitalisierungsoffensive wurde der namhafte international agierende Ladenbauer Umdasch aus Österreich beauftragt.

Als Ergebnis präsentiert sich eine helle Gesamtdarstellung, die die Produkte perfekt in Szene setzt. Die Verwendung von Materialien wie Holz, Beton und Metall schafft ein außergewöhnliches Flair. Ein umlaufender roter Streifen an der Decke unterstreicht das Markenzeichen des Schuhherstellers. Einen be-sonderen Blickfang bildet zudem die Sneakerwand, die gezielt zur Ansprache der jungen, sportlichen Käuferschaft konzipiert wurde. Die typische Laden-theke weicht einem Community Desk als zentralem Aufenthaltspunkt zur Beratung und zum offenen Austausch. Auch werden erstmals vier digitale Flächen eingesetzt, über die mithilfe einer zentralen Aussteuerung von Produkt- und Unternehmensinformationen zusätzliche Anreize geschaffen werden.

„Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis des neuen Konzeptes“, betont Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung von LLOYD. „Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt in dem Zusammenhang war uns, dass das LLOYD Shop-Design sehr individuell gestaltet wird und die Besonderheiten unserer Pro-dukte auffällig herausstellt“, kommentiert Andreas Schaller den neuen Ladenbauauftritt.

Aktuell arbeitet das Team von LLOYD an einem neuen Shop-in-Shop-Katalog und strebt eine Präsentation des LLOYD Shop-Designs dem Fachpublikum in der zweiten Jahreshälfte an.

Vier weitere Neueröffnungen sowie der Umbau einer Bestandsfläche sind in diesem Jahr unter Berücksichtigung des neuen Ladenbaukonzeptes angedacht.

LLOYD Shoes verabschiedet Poul Haugaard Petersen in den Ruhestand

Die Geschäftsführung des Schuhherstellers setzt sich künftig aus Andreas Schaller und Jörg Wetzel zusammen.

Mehr erfahren Februar 2020

LLOYD Shoes verabschiedet Poul Haugaard Petersen in den Ruhestand

Sulingen, Februar 2020. Das Sulinger Unternehmen verabschiedet Herrn Poul Haugaard Petersen, verantwortlich für die LLOYD eigenen Produktions-stätten sowie die Einkaufs- und Beschaffungsstruktur, in den Ruhestand.

Die bisher von Herrn Haugaard Petersen verantworteten Bereiche übernimmt Andreas Schaller, der seit April letzten Jahres auch als Sprecher der Geschäftsleitung agiert. Damit erweitert sich seine Zuständigkeit um die bereits ausgeführten Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Retail sowie das globale Brandmanagement und die Produktentwicklung.

Jörg Wetzel, der seit März 2016 der Geschäftsführung angehört, verantwortet die Bereiche Finanzen/Controlling, Personal, IT, Logistik sowie den digitalen Vertrieb, der sich sowohl über den eigenen E-Commerce als auch das Geschäft mit den Pure-Onlinern erstreckt.

„Wir danken Poul Haugaard Petersen für seinen Einsatz, sein Engagement bei LLOYD Shoes und die Entwicklungen, die er in den Bereichen der Produktion vorangetrieben hat, aber auch für die immer sehr kollegiale und vertrauens-volle Zusammenarbeit, auf die sich wir Geschäftsführer und seine Mitarbeiter immer verlassen konnten“, kommentiert Andreas Schaller das Ausscheiden des Kollegen.

LLOYD Shoes erhält Naturstromzertifikat

Der Sulinger Schuhhersteller spart mit dem regionalen Stromversorger mehrere hundert Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Mehr erfahren Februar 2020

LLOYD Shoes erhält Naturstromzertifikat

Sulingen, Februar 2020. Das Sulinger Unternehmen bezieht seit 2015 Naturstrom aus Wasserkraft von den Stadtwerken Huntetal und spart dadurch im laufenden Jahr rund 1.360 Tonnen CO2. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden in unserem Unternehmen großgeschrieben“, erklärt Matthias Kassling, Energiebeauftragter im Hause LLOYD Shoes. „Wir arbeiten ständig daran, un-sere Produktionsprozesse so klimaschonend und energieeffizient wie möglich zu gestalten. Mit dem Bezug von Naturstrom von den Stadtwerken können wir unsere CO2-Bilanz kontinuierlich verbessern.“

Als zertifiziertes Unternehmen leitet der Hersteller von Damen- und Herren-schuhen laufend energiesparende und umweltschonende Maßnahmen ein. So hat LLOYD in der Vergangenheit unter dem Namen „Lumpi Lampe“ ein Azubi-projekt durchgeführt, bei dem die Energienutzung des Standorts Sulingen analysiert wurde. Dabei wurden Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt, ein Energieausweis erstellt und bei den Mitarbeitern Sensibilität hinsichtlich des Umgangs mit Energie geschaffen. Diese innere Haltung wirkt sich bis heute sehr positiv aus.

Auch wurde zur Energieersparnis am Standort Sulingen in den Bereichen Lager und Produktion ein Austausch der Beleuchtungssysteme vorgenommen und, je nach Möglichkeit, auf eine bewegungsabhängige Lichtsteuerung ge-setzt. Allein durch die bewegungsabhängige Lichtsteuerung konnte ca. 70 % der Energie eingespart werden. Im Anschluss wurden die Beleuchtungs-systeme auch an den LLOYD eigenen Concept Stores und Factory Outlets ausgetauscht, wobei eine Ersparnis von 40 % im Vergleich zum vorherigen Verbrauch erzielt wurde.

Außerdem ermöglicht der Schuhhersteller seinen Kunden am Factory Outlet des Standorts Sulingen, ihr Auto während der Öffnungszeiten an zwei Lade-säulen aufzutanken. Ganz im Sinne der umweltfreundlichen Elektromobilität wird hier Energie aus regenerativen Quellen abgegeben. „Unsere Unternehmensverantwortung sehen wir nicht nur darin, hochwertige Produkte herzustellen und zu vertreiben, sondern dabei auch nachhaltig und ökologisch zu handeln. Das Bewusstsein ist ausgeprägter denn je und trägt zunehmend zu einem gesellschaftlichen Umdenken bei, was in der heutigen Zeit essenziell ist“, sagt Sven Reimers, der verantwortlich ist für das Thema CSR im Hause LLOYD.